Zum neuen Landrat gewählt: Ingo Brohl



28.09.2020

Am 13. September fanden in NRW die Kommunalwahlen statt. 14 Millionen Menschen gaben ihre Stimmen ab. In 128 Kommunen kam es am 27. September zu Stichwahlen um Oberbürgermeister-, Bürgermeister- und Landrats-Posten. So auch im Kreis Wesel: Hier erzielte keiner der sechs Bewerber auf das Amt des Landrates eine absolute Mehrheit. Es kam zu einer Stichwahl, die bei der Kreishandwerkerschaft Wesel mit großem Interesse beobachtet wurde.


16 Jahre war Dr. Ansgar Müller Landrat des Kreises Wesel. Der SPD-Mann bewarb sich in diesem Jahr nicht mehr für dieses Amt. Es traten sein Parteikollege Dr. Peter Paic, Ingo Brohl von der CDU, Dr. Renatus Rieger von der AfD, Grünen-Politikerin Petra Schmidt-Niersmann, FDPler Timo Schmitz und Sascha Heribert Wagner von Die Linke an.

 

Da es im ersten Durchgang nicht zu einer absoluten Mehrheit reichte, hieß es Stichwahl unter den zwei Bestplatzierten. So gingen Ingo Brohl und Dr. Peter Paic erneut ins Rennen, das die Wähler für den CDU-Mann Brohl entschieden. Die Kreishandwerkerschaft verfolgte diese Wahl des politischen Repräsentanten des Kreises genau – vor dem Hintergrund ihrer Aufgabe, dem Handwerk vor allem auch auf politischer Ebene Gehör zu verschaffen. Nun heißt es, den Dialog mit Ingo Brohl weiterzuführen und die Interessen, Herausforderungen und Zukunft des Handwerks zu vertreten, zu thematisieren, voranzutreiben. Konkret geht es darum, Themen wie Arbeitsplatzsicherung, Zugang zu Gewerbeflächen, Infrastruktur zu platzieren.

 

„Wir kennen Ingo Brohl als jemanden, der unsere Arbeit wertschätzt, für den das Handwerk ein Wirtschaftszweig von großer Bedeutung ist“, sagt Kreishandwerksmeister Günter Bode über den neuen Landrat, den er auf dessen „Handwerker-Zuhör-Tour“ im Kreis Wesel begleitete. Im Rahmen dieser Tour besuchte Brohl Betriebe, um diese kennenzulernen, vor allem aber um zuzuhören und mit den Menschen dahinter ins Gespräch zu kommen. „Wir freuen uns“, so Bode weiter, „auf eine nun noch engere Zusammenarbeit mit einem Landrat, der selbst aus einer handwerklich geprägten Familie kommt und einen guten Zugang zum Handwerk und seinen Menschen hat.“