Die zehn häufigsten Fehler beim Waschen



23.11.2015

Wie man es besser macht!


1. Pflegeetiketten in den Textilien werden nicht beachtet. Dabei geben Sie z. B. an, bei welcher Temperatur maximal und in welchem Waschprogramm gewaschen werden darf, ob Sauerstoffbleiche erlaubt ist und wie das Textil getrocknet werden soll.

2. Falsches Waschmittel wird verwendet. Zum Beispiel ein Vollwaschmittel mit Bleiche und dem Enzym Protease für Wolle oder Seide, was zur Verfilzung führt, ODER umgekehrt ein Wollwaschmittel für stark verschmutzte weiße Wäsche aus Baumwolle oder Leinen, wodurch Flecken nicht zufriedenstellend entfernt werden.

3. Wäsche wird unsortiert gewaschen. Wäscht man z. B. Weißes und Dunkles oder Wolle und Baumwolle zusammen, so führt das bei der weißen Wäsche zu Grauschleiern.

4. Hosen-, Hemden- oder Jackentaschen werden nicht ausgeleert. Dann können sich z. B. Papiertaschentücher beim Wasch- oder Spülgang auflösen und sich auf der ganzen Wäsche verteilen; spitze Gegenstände können Löcher in die Textilien stechen; vergessene Visiten-, Fahr- oder Eintrittskarten können beim Waschgang auf die Textilien abfärben.

5. Waschmittel wird nicht nach Dosierungsanleitung auf der Verpackung dosiert, also nicht passend zum Verschmutzungsgrad und der Wasserhärte: Wird zu viel dosiert, dann kostet das unnötig Geld und es können Waschmittelrückstände auf der Wäsche verbleiben; wird zu wenig dosiert, dann werden Flecken und Fettschmutz nicht richtig entfernt, die Wäsche riecht muffig und in Gebieten mit mittelhartem oder hartem Wasser verkalkt die Waschmaschine.

6. Waschmaschine (Einspülkammer und Bullauge oder Deckel) wird nach der Entnahme der Wäsche sofort verschlossen, dann können sich im Inneren sogenannte Biofilme (Bakterienkolonien) bilden, die für unangenehme Gerüche verantwortlich sind.

7. Bedruckte Textilien werden nicht links gewaschen, was den Dekors schadet.

8. Reißverschlüsse werden nicht geschlossen, was zu Schäden an Wäschestücken (z. B. zu Rissen) führen kann.

9. Bei Bettwäsche werden Knopfleisten oder Reißverschlüsse nicht geschlossen, dann können kleinere Wäschestücke beim Waschen in die Bettwäsche gelangen und beim Schleudern zu einer Unwucht führen.

10. Sehr kleine Wäschestücke (z. B. Kleinkinderstrümpfe oder BHs) werden nicht in einem Wäschebeutel gewaschen, dann können sie beim Waschen oder Spülen aus der Trommel in einen nicht zugänglichen Teil der Waschmaschine gelangen und die Pumpe blockieren.

Quelle: ww.ginetex.de
Bild: MEV Verlag GmbH


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